Tag 05 : Zikadenwald -> Traumplatzerl bei Nafplio


mehr braucht's nicht


Song des Tages: „What you do to me“ Blakroc


„Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran, als eine Pause.“
E.B. Browning


Sechs Euro für die Übernachtung find ich gut. Nach einem gemütlichen Frühstück steuere ich Franz zurück auf die Küstenstrasse und erkläre den wahnsinnig leckeren Frappé in der Strandbar als mein zukünftiges, tägliches Vormittagsritual.

Ich fahre, schaue, rieche, singe, genieße und bleibe immer wieder stehen, um zu baden, Kaffee zu trinken, im Internet-Café Daten zu verschicken und ein wenig mit zuhause zu kommunizieren. Es ist ein so herrliches Gefühl, das mir ein ganz leichtes Herz verschafft: einen Wunsch zu verspüren und ihn sofort und diskussionslos zu erfüllen, einfach selbstbestimmt zu sein.
    
Ich fühle mich vom Glück verwöhnt, denn ich finde ein Traumplatzerl! Auf einem Mini-Campingplatz stehe ich fast alleine und direkt am Meer. Viel Raum um mich rum und Ruhe. Mehr brauche ich nicht! Ich setze mich mit einem Glas Wein auf die Felsen ans Wasser und schaue lange einfach so vor mich hin...