Tag 14 : Zadar -> Insel Mutar -> Krka Nationalpark, Kroatien


Fahrenfahrenfahren


Song des Tages: „Oha“ shaban & Käptn Peng


„...ich verlor den Verstand
     an einem Sommernachtsstrand
     und seitdem hängt er da,
     singt Kumbaja
     am Lagerfeuer...


.... und ich löste mich auf,

      wurde leer und bloß

      und verstand:

      mein Gott, ich bin der Fluss,

      nicht das Floß...."

Die Nacht auf dem Parkpatz war super und hat noch nicht mal was gekostet: ha - da gönne ich mir doch gleich einen Espresso in Zadar (für 80 Cent). Um 8 bin ich schon auf der anderen Seite der Marina und bummle ein wenig durch das nette Städtchen, das für meine Begriffe viel zu sehr auf den Hunger und vor allem Durst der Touristen gepolt ist. Glücklicherweise treffe ich doch noch auf die Realität der Einwohner, den Markt: Fischhalle, Obstmarkt, Stände mit Häkeldeckchen... sehr schön anzusehen, aber wegen meiner Koch-Unlust begnüge ich mich trotz des Riesenangebotes mit nur einem Kilo Kirschen.

Null Plan für heut und so cruise ich total entspannt an der Küstenstrasse entlang, höre laute Musik und lege eine Fährte mit den Kirschkernen, die ich aus dem offenen Fenster spucke. Es ist wahnsinnig heiss, selbst die Kroaten stöhnen darüber - so ist es nur vernünftig, im Fahrtwind zu bleiben, nur kurz auf einem Schatten-Bankerl am Meer zu pausieren und mich währenddessen sehr nett mit einem (alleinreisenden!) Motorradrentner über seine Hippiezeiten zu unterhalten.

Ich fahre und fahre und fahre... Spontan biege ich beim Schild „Krka Nationalpark“ ab und verbringe viel Zeit damit, im sehr großartigen, wilden „Park“ quasi alleine umher zu fahren und den strategisch günstigsten Stellplatz zu suchen. Gar nicht leicht, weil sehr verwirrend hier alles. Schlussendlich nehme ich den nächstbesten Mini-Campingplatz (ganz ohne Aussicht auf irgendwas und direkt an der Straße, argh!)... aber immerhin bin ich seit 9 Stunden on the road und will jetzt nur noch duschen...