Tag 05 : Peine -> Hamburg -> Heikendorf bei Kiel


go franz go!


Song des Tages: „Deifidanz“ Dreiviertelblut



Superfrüh raus: superdunkel, superkalt.
Und Franz überlegt sich das Anspringen bis zum letzten Funken Batterie - offenbar ist das Abklemmen doch nicht der Weisheit letzter Schluss...

In der Werkstatt erwarten sie mich schon, ich dürfte bei Filterkaffee und Wlan im Wartezimmer warten, aber ich sehe mir die Reparatur des Radlagers lieber von der Nähe an und quatsche fast 2 Stunden mit dem Mechaniker: ich will mein Auto einfach verstehen!
Nach der Bezahlung springt Franz gar nicht mehr an - letzte Lösung: im nahegelegenen Baumarkt kaufe ich ein mobiles Starthilfe-Pack. Dieser Kauf macht mich wieder gelassen, da ich damit wieder überall autark bin.

Sehr fröhlich sause ich gen Norden und bemerke, wie seltsam mein innerer Kompass diese Richtung findet: den Sonnenstand zu dieser Uhrzeit auf dieser Seite heißt eigentlich immer Heimfahrt - und heut geht die Reise erst los... Komisches Gefühl.

Dank bestens ausgebildetem und engagierten Bodenpersonal (Danke, Niki!) bekomme ich auf Anfrage den Tipp geschickt, wo in Hamburg sich 2 Stunden Aufenthalt am besten geniessen lassen und so finde ich auf Anhieb die sehr tolle Kneipe „Strandperle“ direkt am Elbufer. Herrlich: Sonne im Gesicht, Bier in der Hand, Füße im Sand und in der Nase schon eine Ahnung vom Meer...!

Kurz hinter Kiel finde ich in Heikendorf einen Campingplatz auf dem Deich mit dem Blick auf die Kieler Förde. Duschen, Abspülen, die vorbeiziehenden Schiffe betrachten und das dufte neue „Powerpack“ anstecken, damit ich mir ab morgen entspannt selbst Starthilfe geben kann.