Tag 18 & 19 & 20 : Nida, Litauen -> Riga, Lettland


arbeit schaffen, sonne tanken, strecke machen


Song des Tages: „just breathe“ pearl jam


Mehr über den
Nidos Kempingas
auf der Kurischen Nehrung
findest Du auf meinem Blog
Cool Camping Wohnmobil


Der traumhafte Sonnenuntergang hat die Sonne verscheucht und es nieselt am nächsten Morgen. Beim Frühstück erkläre ich diesen trüben Tag zum Arbeitstag, setze mich gemütlich unter die Markise und schaffe ganz konzentriert ganz viel weg! Abends ist es so schön, dass ich mich zur kurzen Arbeitspause nochmal am Strand blicken lasse und den wenigen harten Frauen beim Plantschen zusehe.

Der nächste Tag begrüßt mich wieder mit Traumwetter und weil ich den Platz und den Strand so superschön finde, beschließe ich, heute einfach mal ganz faul zu sein und echten Urlaub zu machen. Ich finde, dass ich das mal verdient habe! So lege ich mich an den Frauenstrand (Litauens Strände sind streng unterteilt in FKK-, Frauen- und Familienabschnitte) und bin so unglaublich begeistert, was für eine herrlich entspannte, gemütliche Atmosphäre hier unter den „Mädels“ herrscht. Zur Hälfte sind es kleine Damenrunden, die ratschen, Kaffee trinken und dann gemeinsam johlend ins Wasser laufen oder Frauen, die alleine hier sind und einfach nur genießen... Ich bin noch nie (!) so gerne und so lange einfach so am Strand gelegen...

 

Nach dem Sonnenuntergang verbringe ich den Abend herrlich ratschend mit meiner Platznachbarin und wir unterhalten uns nicht nur über unsere (ähnlichen) Erfahrungen des Alleinreisens, sondern sie erzählt mir unglaublich spannende Lebens- und Reisegeschichten. Toller Abend, Beate!

Die geplante Reisezeit ist zur Hälfte rum und ich hab ja eigentlich noch wirklich viel vor, will ja eigentlich auch noch viel sehen... also trenne ich mich (schweren Herzens!) von diesem gemütlichen Strand und mache richtig Strecke, indem ich mir die Küste spare (die ich ja letztes Jahr schon genau so abgefahren bin) und sause in einem Rutsch quer durch Litauen zur lettischen Hauptstadt Riga.

Der Kilometerzähler rundet genau auf 3.000, als ich in Riga einfahre und obwohl das Navi pünktlich zum Stadtverkehr mal wieder stecken bleibt, finde ich auf Anhieb den Campingplatz auf einer Insel ganz nahe der Altstadt.