Tag 32 & 33 : Helsinki, Tochter der Ostsee, Finnland


fast wia dahoam


Song des Tages : „1, 2, 3, 4“ Wanda (danke, Claus!)


 "... und die Stadt träumt sich in unsre Herzen rein...
...
1, 2, 3, 4 - es ist so schön bei dir..."


Und die letzte Stadt auf meiner Reise vereint alles, was ich in einer Stadt zum Leben will: wahnsinnig entspannte Menschen aller Lebensschichten und Nationalitäten. Saubere, nicht zu cleane freundlich-pastellige Straßen. Super lässige Cafès und Kneipen. Fröhliche Kinder überall, die sich alleine und selbstbewusst in den Straßen bewegen. Offene Gesichter und klare Blicke... Und, das Beste: die spürbare Liebe zum Meer!

Ich fühle mich so sehr daheim (das sogenannte „Hipster“-Viertel ist eindeutig Untergiesing, das „Design“-Viertel glatt das Glockenbach), dass es fast fad ist, trotzdem (oder deswegen?) genieße ich die Atmosphäre extrem. Und die mehrfache Werbung mit „Bier“ oder „Oktoberfest“ macht Helsinki noch weniger exotisch und noch heimeliger... Ist wahrscheinlich eine ganz gute Überleitung auf "Dahoam", denn den Heimfahr-Blues habe ich ja schon seit St. Petersburg, als mir der Richtungswechsel nach Westen deutlich machte, dass es jetzt zurück geht. Und heute Nachmittag gehts also rauf auf die Fähre, direkt nach Süden, Richtung Heimat, ganz zurück.